Wie richtet man ein Aquarium ein?

Der richtige Aquarium Bodengrund

Wenn man sich ein Aquarium einrichten möchte, sollte man sich von vornherein Gedanken machen welcher Besatz später ins Aquarium einziehen soll. Möchte man sein Aquarium mit am Boden lebenden Fischen wie z.B. Panzerwelsen besetzten, wäre feiner Sand die richtige Wahl. Möchte man sein Becken mit frei schwimmenden Fischen oder Wirbellosen eher Geschmackssache.

Soil

Möchte man sich ein dicht bewachsenes Pflanzenaquarium einrichten, schwören viele Aquarianer auf Soil. Übersetzt bedeutet dies nichts anderes als “Bodengrund”. Soil kommt ursprünglich aus Japan und wurde speziell für Bonsai-Kulturen entwickelt, bis man feststellte, das sich das gebrannte Substrat aus Ton/Lehm auch für das Aquarium eignet und die Wasserpflanzen bei der Nährstoffaufnahme unterstützt. Dieser wirkt sich als Depotdünger, Ionenaustauscher und Puffer positiv auf die Pflanzen aus.

Ein weiter Vorteil von Soil ist das man diesen nicht vorher wie Sand oder Kies waschen muss. Gerade bei größeren Aquarien spart man sich dadurch eine Menge Arbeit. Jedoch greift man dafür wesentlich tiefer in die Tasche wie bei einem anderen Bodengrund.

Dies klingt zu schön, um wahr zu sein. Dennoch ist Soil eher für den erfahrenen Aquarianer geeignet, da dieser oft bereits nach der kurz nach der Einlaufphase Probleme wie unerwünschtes Algenwachstum mit sich bringt und die Wasserwerte verändert. Auch für am Bodenlebende Fische wie Barben, Schmerlen, die Sand bevorzugen, ist Soil ungeeignet.

Wer sich dennoch dafür entscheidet ein eindrucksvolles Aqua-Scape mit Soil-Boden einzurichten, der sollte sich vorher genauestens in Foren oder Fachmagazinen informieren. Am besten man sucht sich einen erfahrenen Scaper der einen in die Kunst der Verwendung von Soil im Aquarium einweiht und Hilfestellung gibt, falls es hierbei zu Problemen wie Blaualgenbewuchs oder ähnliches kommt.

Für 5 cm Bodengrund benötigt man ca. … Kg

Diese Übersicht entspricht der Bodengrundhöhe von 5 cm bei einer Körnungsgröße von 1 bis 3 mm.

Aquarium Grundfläche (Länge x Tiefe)

  • 20×20 cm = 3 Kg
  • 20×25 cm = 4 Kg
  • 25×30 cm = 6 Kg
  • 30×30 cm = 7 Kg
  • 40×40 cm = 12 Kg
  • 50×50 cm = 19 Kg
  • 60×30 cm = 13 Kg
  • 60×35 cm = 16 Kg
  • 80×35 cm = 21 Kg
  • 80×40 cm = 24 Kg
  • 100×40 cm = 29 Kg
  • 100×50 cm = 37 Kg
  • 120×40 cm = 35 Kg
  • 120×50 cm = 44 Kg
  • 120×60 cm = 53 Kg
  • 130×50 cm = 48 Kg
  • 150×40 cm = 44 Kg
  • 150×50 cm = 55 Kg
  • 200×50 cm = 73 Kg

Die Größe deines Aquariums ist nicht dabei oder du hast ein Panorama- oder Eckaquarium? Einen guten Aquarium Bodengrundrechner findest du auf Zooroyal.de. Hier lässt sich auch die Höhe oder die Art des Bodengrundes nach deinem Bedarf einstellen.

Sand oder Kies im Aquarium? Vor- und Nachteile

Definition: Beides ist im Prinzip das Gleiche. Sand und Kiese entstehen aus Geröll welches die Flüsse und Meere über Jahrhunderte bis Jahrtausende durch Strömung und Wellen zerkleinert haben. Der Unterschied zwischen Sand und Kies liegt in der einzig und allein Körnungsgröße. Für Aquarien verwendet man fast ausschließlich Kiese und Sande aus Flüssen. Als Sand bezeichnet man Korngrößen zwsichen 0,063 und 2 mm. Als Kies bezeichnet man eine Körnung von 2 bis 6 mm. Hierbei ist zu beachten, dass der Bodengrund möglichst Kalkfrei und abgerundet sein sollte damit die Pflanzen gedeihen und sich die Fische nicht verletzen können.

Auf kalkigen Bodengrund wachsen bis auf wenige Ausnahmen fast keine Pflanzen. Nur den Algen ist die chemische Zusammensetzung des Bodengrundes so ziemlich egal. Wer aus der Natur Steine, Kies oder Sand für das Aquarium entnimmt, kann testen, ob diese Materialien Kalk enthalten, indem man einen Tropfen Essigessens auf das Material tropft. Wenn die Stelle anfängt Schaum oder Blasen zu bilden, sind die Steine oder der Kies für das Aquarium nicht geeignet.

Die Vor- und Nachteile von Sand im Aquarium

Für viele Fische die am Boden nach Futter grundeln oder sich eingraben ist Sand als Bodengrund unverzichtbar!

Sand stellt für viele, in Bodennähe lebenden Fische einen idealen Lebensraum dar. Besonders für die artgerechte Haltung für gründelne Fische wie Panzerwelsen ist Sand als Bodengrund zwingend notwendig. Ein Vorteil beim Sand ist die leichtere Aquariumpflege, da Schmutz nicht wie beim Kies in Zwischenräume sickern kann und sich der Mulm bei der Reinigung leichter entfernen lässt. Die Wurzeln der Pflanzen finden im Sand zwar besseren halt wie im Kies, wachsen in der Regel aber schlechter. Da sich der Sand immer etwas verdichtet und kaum bis gar nicht belüftet wird hat dies häufig zur Folge, das es zur Entstehung von Faulgasen kommt, welches die Wasserqualität stark belasten kann. Abhilfe sollen hier Turmdeckelschnecken bieten, die durch ständiges graben, den Sand auflockern

Die Vor- und Nachteile von Kies im Aquarium

Das Angebot an den verschiedensten Kiessorten für das Aquarium ist beinahe unbegrenzt! Es gibt ihn in allen Größen und Farben des Regenbogens. Hier ist wirklich für jeden Geschmack das passende dabei. Ganz egal, ob man ein buntes und farbenfrohes Kinderaquarium einrichten, oder ob man ein natürlich aussehendes Amazonas Aquarium einrichten möchte.

Kies in der Größe von 1-3 mm, ist in der Aquaristik der am häufigsten verwendete Bodengrund. Er bietet Pflanzen ausreichend halt und versorgt sie mit Nährstoffen. Diese entstehen durch abgestorbene Pflanzen- und Futterresten die sich in den Zwischenräumen der Steinchen ablagern.

Grober Kies mit einer Korngröße von 3 bis 6 mm ist für die Aquaristik nur bedingt geeignet da sich in den Zwischenräumen kleinere Fische verfangen oder eingeklemmt werden können. Deshalb sollte man einen solchen Kies nur für größere Fische nehmen, wo auch nicht mit Nachwuchs zu rechnen ist. Grober Kies hat sehr viele Lufteinschlüsse, er ist somit aerob (sauerstoffreich) und bietet guten Aquarienbakterien eine hervorragende Grundlage.

Außerdem sollte man bei sehr groben Kies bedenken das Futter sehr schnell zwischen den Steinen absinken können, wo er für die Fische unerreichbar ist und zur Folge hat das es vergammelt und das Wasser belastet. Abhilfe könnte hier eine Petrischale schaffen. Damit das Futter auch tatsächlich die Futterschale trifft, kann sich mit einem Plastikrohr, welches etwas länger als die Aquarien-Höhe ist, behelfen.

Petrischalen zur Fütterung gehören eigentlich zur Laborausstattung. In der Aquaristik werden sie dafür verwendet den Bodengrund sauber zu halten und das Absinken des Futters in Kies-Zwischenräumen zu vermeiden.

Beim Kauf solltet ihr darauf achten welche aus Glas zu kaufen damit sie auch absinken. Petrischalen inklusive Futterrohr kann man günstig bei Amazon erwerben.

Kies und Sand in Kombination

Für Aquarienanfänger ist abgerundeter Kies in der Regel besser geeignet, da sich hier wichtige Bodenbakterien besser ansiedeln können, welches die Wasserqualität stabilisiert und das natürliche Pflanzenwachstum fördert. Alternativ kann man natürlich mit beiden Materialien arbeiten. Beispielsweise kann man gewaschenen Sand mit 2-3 cm Höhe im Vordergrund verwenden und diesen zum Hintergrund mit Steinen abgrenzen, sodass eine Trasse entsteht. Hinter den Steinen kann man dann 4-5 cm Kies auslegen. Währenddessen man den Hintergrund mit pflanzen und dekorativen Elementen wie Steine und Wurzeln gestaltet lässt man den sandigen Vordergrund, der auch nur 1/4 der Aquarienfläche einnehmen sollte, frei lassen, damit am Boden lebende Fische ihre Spielwiese haben. Definitiv sollte man es vermeiden Kies und Sand miteinander zu Vermischen da diese Kombination steinhart werden könnte und durch Faulgase schwefelhaltige Verbindungen entstehen könnten, die die Fische vergiften könnten.

Eine weitere tolle Gestaltungsmöglichkeit mit Kies und Sand im Aquarium, ist es einen geschlängelten Weg mitten durch das Aquarium anzulegen. Für den Weg nimmt man Sand, welchen man mit Steinen von Kiesschicht abgrenzt. Bestimmt hast auch du diese Variante schon im Internet oder in einer Fachzeitschrift gesehen.

Basaltsplitt die Alternative zu Kies und Sand im Aquarium

Basaltsplitt hat ähnliche Eigenschaften wie Kies. Es gibt ihn in verschiedenen Körnungsgrößen und Farbabstufungen. Der größte Unterschied ist das Basaltsplitt nicht abgerundet, sondern recht eckig und scharfkantig ist. Deshalb ist er für Bodenfische wie Schmerlen oder Welse ungeeignet. Bei frei schwimmen den Fischen oder Wirbellosen gibt es keine Probleme. Ich selbst habe ihn damals gerne für reine Pflanzen- und Garnelen-Aquarien verwendet. Durch die dunkle Farbe des Bodengrundes wirken die Tiere oft farbenfroher.Generell lassen sich mit dem Basaltsplitt schöne Farbkontraste zu Pflanzen, Tieren und Dekorationen erzeugen.

In der Aquaristik wird Basaltsplitt bereits problemlos seit 60 Jahren verwendet. Wer Geld sparen möchte, kann sich den Splitt im Baumarkt bei der Gartenabteilung besorgen und damit recht preiswert sein Aquarium einrichten. Der Splitt für Gehwege und Beete ist der gleiche wie der im Aquaristik-Handel. Der einzige Unterschied ist das der Kies im Baumarkt oft stark verunreinigt ist und man ihm ewig lange ausgewaschen werden muss, bevor man ihn verwenden kann. Wäscht man ihn nicht aus, hat man tagelang trübes Wasser und danach eine feine Staubschicht auf dem Bodengrund, welche Fische beim darüber schwimmen immer wieder aufwühlen würden. Ich denke, hier ist es tatsächlich besser 2-3 € mehr auszugeben und vorgewaschenen Split aus dem Aquaristik-Laden zu kaufen.

Die Aquarium Filtertechnik

Wer ein Aquarium einrichten möchte, sollte auch unbedingt darauf achten, das ein passender Aquarium Filter mit dabei ist. Dieser ist das Herzstück eines jeden Aquariums, der stetig für Sauerstoff sorgt und für eine gute Wasserqualität sorgt. Wichtig zu wissen ist es das die Filterbakterien im Aquariumfilter die Schadstoffe nicht vollständig abbauen, sondern nur in weniger gefährliche Stoffe umwandelt. Deshalb ersetzt ein Aquariumfilter nicht den regelmäßigen Wasserwechsel. Filter gibt es in den verschiedensten Größen und Ausführungen. Am gebräuchlichsten ist der Aquarium-Innenfilter sowie der Aquarium-Außenfilter. Beide Filterarten bieten Vor- und Nachteile auf die ich hier noch etwas genauer eingehen möchte.

Der Aquarium Innenfilter

Wenn man sich ein Aquarium einrichten möchte, greift man am besten zu einem Aquarium-Komplett-Set. In diesem ist meistens unter anderen ein Aquarium Innenfilter enthalten. Und dies aus dem einfachen Grund das sie leicht zu bedienen und reinigen sind. Daher werden sie auch oft Aquarium Einsteigern empfohlen.

Bei diesem Filtertyp wird durch eine Ansaugöffnung Wasser in das innere des Filters gepumpt und durch verschieden grobe Filtermaterialien gedrückt, die Schmutz und Schwebeartikel auffangen(Mechanische Filterung). An der Oberfläche der Filtermaterialien, die oft aus Schwämmen oder Fließ bestehen, werden von Filterbakterien besiedelt, die giftige Stoffe in weniger gefährliche umwandeln. Hier spricht man von einer biologischen Filterung.

Aquarium Innenfilter sind für kleine bis mittlere Aquarien bis zu 250L geeignet. Bei größeren Aquarien benötigt man eine größere Filterleistung über einen Außenfilter. Ein großer Vor- und Nachteil von Innenfiltern, ist das sie komplett im Aquarium eingelassen werden. Dadurch sind sie zwar vor Auslaufen geschützt, aber auch im Aquarium gut sichtbar. Viele Aquarianer verstecken sie deshalb hinter Dekorationen, wie Steine, Wurzeln oder Pflanzen. Ein weiterer Nachteil ist das ein Teil des herausgefilterten Materials beim Herausnehmen des Filters wieder zurück ins Becken fällt.

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Der Aquarium Außenfilter

Außenfilter werden meistens für mittlere und größere Aquarien verwendet, wo eine höhere Filterleistung nötig ist. Bei dem Außenfilter befindet sich nur der Ansaugstutzen sowie der Ausströmer im Becken. Der Rest befindet sich außerhalb des Aquariums. Der Filterbehälter lässt sich mithilfe von speziellen Aquarium-Unterschränken gut verstecken. Über dem Ansaugstutzen befindet sich ein Filterkorb, der verhindert dass Fische im Filter eingesaugt werden.

Die Vorteile des Aquarium Außenfilters liegen klar auf der Hand. Er hat eine größere Filterleistung und nimmt im Aquarium keinen Platz weg. Ein weiterer Vorteil des Außenfilters ist, das bei der Reinigung keine Verschmutzungen ins Aquariumwasser gelangen, und er bis auf dem Einlasstutzen und den Ausströmer keinen weiteren Platz im Aquarium wegnimmt.

Aber er hat auch seine Nachteile wie höhere Anschaffungskosten und das die Gefahr besteht das die Schläuche außerhalb des Aquariums mit der Zeit porös und undicht werden können. Daher sollte man dies bei diesem Filtertyp immer ein Auge darauf haben. Ein weiterer Vorteil des Außenfilters ist das er viel Platz für die verschiedensten Filtermaterialien wie Filtermasse aus Keramik, Aktivkohle, Filterwatte und Schwämme mit verschiedenen Porengrößen bietet.

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Der Bodenfilter

Der Bodenfilter* ist eine preiswerte Variante der Aquarium Innenfilter. Ein Vorteil ist hier das er nur sehr wenig Platz im Becken beansprucht. Die funktionsweise ist einfach. Der Aquariumboden wird mit luftdurchlässigen Kunststoffmatten ausgelegt und an ein oder mehrere Stellen mit Steigrohren(Lufthebern) ausgestattet.

Wer sein Aquarium mit einem Bodenfilter ausstatten möchte, muss als Bodengrund Kies verwenden. Durch die Gittermatten bleibt Luft zwischen der Kiesschicht und dem Aquariumboden. Schnell wird der Mulm durch das Gitter eingesaugt und teilweise durch Filterbakterien abgebaut.

Ein klarer Nachteil ist hier die Reinigung. Um ihn komplett reinigen zu können muss man das komplette Becken komplett leer machen. Eine grobe Reinigung ohne das Becken zu entleeren ist mit der Mulmglocke zwar möglich, jedoch nicht empfehlenswert, weil dies schnell das biologische Gleichgewicht im Filter Stören kann.

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Der Schaumstoffpatronenfilter

Diese Aquarium Innenfilter bestehen aus einem Luftheber an deren Ansaugöffnung eine Schaumstoffpatrone steckt. Die Funktionsweise ist recht einfach. Es wird Luft mithilfe einer Menbranpumpe durch das Steigrohr gepumpt. Durch die aufsteigende Luft entsteht ein Sog, wodurch am unteren Ende Wasser eingezogen, und durch den Schwamm gefiltert wird.

Die Schaumstoffpatronenfilter oder auch Schwammfilter genannt, sind neben Hamburger Mattenfiltern eine gute Option zur Filtration von für Aquarien mit Schnecken und Garnelen. Die Schwämme sind feinporig weshalb es nicht möglich ist das hier Garnelenbabys eingesaugt werden können.

Da diese Filter mit Luft betrieben werden lassen sich mit ihnen kostengünstig auch ganze Aquarienanlagen betreiben. Mit ihnen habe ich selbst noch vor wenigen Jahren über 50 Aquarien betrieben. Sie laufen zuverlässig und benötigen relativ wenig Wartung.


Hamburger Mattenfilter

Die Funktionsweise von Hamburger Mattenfiltern, kurz HMF genannt, ist die gleiche wie bei den Schaumstoffpatronenfiltern. Der einzige Unterschied ist das der Filterschwamm nicht auf das Ende auf den Luftheber gesteckt ist, sondern das der Luftheber hinter einem Schwamm in einer Aquariumecke sitzt. Diese Filter werden häufig in Zuchtbecken sowie für die Wirbellosenaquaristik eingesetzt da keine Tiere hindurchschlüpfen können. Durch die große Filtermatte haben Filterbakterien eine besonders große Ansiedlungsfläche, welche für eine besonders gute biologische Filterung sorgt.

Obwohl HMF zu den besten Aquarien-Innenfiltern zählen, gibt es sie als Komplett-Set bisher kaum zu erwerben. Dies liegt vermutlich daran das sie überwiegend in Zuchtaquarien eingesetzt werden die zu einer kompletten Aquarienanlage gehören. Sie gehören eher in den Bereich für den fortgeschrittenen Aquarianer und diese bauen ihre Anlagen und HMF meistens komplett selbst. Dennoch gibt es ein paar Hersteller, die sie unter anderen bei Amazon zum Kauf anbieten. Hier ein paar Beispiele:


Rieselfilter

Der Rieselfilter wird auch Emerser Rieselfilter genannt und gehört zu den Aquarium Außenfiltern. Installiert wird dieser über dem Aquarium. Wasser wird nach oben gepumpt und rieselt auf eine Reihe mit Löchern versehener Schalen. Oft werden hierfür mehrere kleinere Aquarien mit verschiedenen Filtermaterialien verwendet.

Das gefilterte Wasser durchläuft alle Filtermedien und rieselt anschließend wie Regen in das darunter befindende Aquarium. Dadurch das die Filtermedien nie unter Wasser stehen begünstigt dies die Besiedlung von aerobe Bakterien, die den Abbau von Schadstoffen wie Ammonium und Nitrit unterstützen.

Der aufwändig zu installierende Rieselfilter wird heute in der Aquaristik nur noch selten verwendet da elektrische Außenfilter, die als Topffilter aufgebaut sind die gleiche Funktion erfüllen, einfacher zu installieren und auch oftmals kostengünstiger sind.

Von Discus in der Wikipedia auf Niederländisch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1761456

Sandfilter

Der Sandfilter ist ein spezieller Aquariumfilter innerhalb der Aquaristik. Er zählt zu den Außenfiltern.

Der Sandfilter ist ein mehrfach unterteiltes Extrabecken, in dem das Wasser durch verschiedene Filterwatten und Sandschichten fließt. Das Extrabecken befindet sich unterhalb des eigentlichen Aquarienbeckens. Das Wasser gelangt durch einen Überlauf in dieses Extrabecken, das sich meist im Unterschrank befindet. In der letzten Kammer befindet sich eine elektrische Tauchpumpe, die das Wasser zurück ins Becken befördert.

Der Sandfilter ist sowohl für Süß- wie Meereswasseraquarien geeignet


Rucksackfilter

Der Rucksackfilter wird auch als Huckepackfilter oder Anhängefilter bezeichnet. Er ist ein Außenfilter mit dem Vorteil das keine Schläuche aus dem Aquarium hängen, die ggf. bei Porosität oder Undichtigkeiten an Anschlussstellen auslaufen könnten.

Nachträgliches umrüsten auf den Rucksackfiltern ist bei geschlossenen Aquarien meistens nicht möglich da in der Aquarien-Abdeckung die nötige Aussparung fehlt. Immer häufiger werden diese Filter für die Nano-Aquaristik verwendet und als Aquarium Komplett-Set angeboten.

Gerade bei kleinen Aquarien hat dieser Filter den enormen Vorteil, das er im Becken keinen Platz wegnimmt und somit die volle Aquariumkapazität ausgenutzt werden kann. Die Filterleistung ist vergleichbar mit Innenfiltern der gleichen Größe.


Die Aquarium-Dekoration

Aquarium Dekorationen dienen zum anderen den Becken-Bewohnern als Unterschlupf und Versteckmöglichkeiten, sowie zur optischen Verschönerung des Aquariums. Die Aquarium Dekoration ist nicht nur Geschmackssache, sondern sollte auch auf die Bedürfnisse der Tiere angepasst worden. Manche Fischarten wie zum Beispiel Guppys bevorzugen ein gut bepflanztes Aquarium. Bei anderen Fischen wie zum Beispiel bei den Buntbarschen wären die meisten Pflanzen eher kontraproduktiv da sie von ihnen stets angeknabbert werden und irgendwann gänzlich verschwinden würden.

Pflanzen

Pflanzen sind für fast jedes Aquarium eine Bereicherung. Sie sehen allerdings nicht nur schön aus, sondern erfüllen zudem im Aquarium wichtige Aufgaben. Zum einen sind sie ein wichtiger Sauerstoffproduzent und zum anderen bauen sie schädliche Stoffe wie Nitrat ab, welches sie für ihr Wachstum benötigen. In feinfiedrigen Pflanzen wie die Wassernixe oder das Tausendblatt versteckt sich gerne die Fischbrut. Es ist erwiesen das in dicht bepflanzen Aquarien mehr Fischbrut durchkommt wie in weniger dicht bepflanzten Becken.

Mittlerweile gibt es für die Aquaristik eine Vielzahl an verschiedensten Aquarienpflanzen. Doch hierbei ist Vorsicht geboten! Vor dem Pflanzenkauf sollte man sich genau über die Pflanzen belesen, denn einige sind sehr anspruchsvoll und benötigen neben einer starken Beleuchtung eine ausgewogene Düngung und eine CO2-Zufuhr. Aber keine Angst unter anderen werden auf Verkaufsplattformen wie Ebay oder Amazon auch ganze Sets mit anspruchslosen Pflanzen* angeboten. Diese sind wesentlich preisgünstiger als einzelne Pflanzen und sind ohne großes Hintergrundwissen leicht zu pflegen.

Wer empfindliche Tiere wie unter andern Garnelen pflegt, sollte Wissen das diese sehr empfindlich auf Düngerrückstände reagieren. Damit die Wasserpflanzengärtnereien profitabel arbeiten können, werden alle Pflanzen mit einer einzigen Ausnahme gedüngt; die In-Vitro Pflanzen. Diese werden im Labor auf der Nährmasse Agar-Agar gezüchtet. Diese sind frei von Pestiziden und Düngerückständen. Ein weiterer Vorteil ist auch das sich an diesen Aquarienpflanzen kein unerwünschter Schneckenlaich befindet.

Weitere Informationen zur Aquarien Düngung

Ein Komlett Set mit leicht zu pflegenden Aquariumpflanzen. Ausreichend für ein Aquarium bis 60 Liter, mit Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrundpflanzen.
Bei besonders empfindlichen Tieren wie Garnelen sollte man In-vitro Pflanzen kaufen*.

Wurzeln im Aquarium

Wer mit Wurzeln sein Aquarium einrichten möchte, kann es damit eine schöne Struktur und eindrucksvolle Dekoration bewirken. Sehr beliebt sind stark verästelte Wurzeln wie die rote Moorwurzel, die auch Fingerwood oder Spiderwood genannt wird. Wer lieber eine etwas dunklere und stark verzweigte Wurzel wünscht, für den ist die Moorwood-Wurzel genau das richtige.

Eine weitere Wurzelart ist die Mangrovenwurzel. Diese ist deutlich schwerer und kompakter und keine bis wenige Verästelungen. Ähnliche Wurzelsorten wären Flussholz oder Gnarly Driftwood. Wer eine harte Wurzel mit deutlicher Maserung und bizarrer, auffälliger Struktur wünscht, der ist mit der Mystik Wood gut beraten.

In den letzten Jahren haben sich für die Aquarium Einrichtung, immer mehr die Bonsai Trees durchgesetzt. Hierbei handelt es sich um aus Wurzeln, handgefertigte Bäumchen. Mit aufgebunden Moosen können beeindruckende Unterwasser-Welten mit grünen Baumkronen geschaffen werden. Sie finden häufig als in Garnelen-Aquarien ihre Verwendung.

Neben der schönen Optik bieten sie den Tieren im Aquarium einen artgerechten Lebensraum, den sie so auch in der Natur vorfinden würden. Welse finden in ihnen Versteck- und teilweise Brutmöglichkeiten. Viele Welse raspeln an dem Wurzelholz, da sie diese für ihre Verdauung benötigen.

Wissenswertes über die Verwendung von Wurzeln im Aquarium

Gerade in der Einlaufphase eines neu eingerichteten Aquariums kann sich auf den Wurzeln ein weißlicher Belag bilden. Hierbei handelt es sich um einen Bakterienrasen. Diese Bakterien verwerten zunächst den Restzucker, der noch in der Wurzel steckt, bevor er anschließend von selbst verschwindet. Der Bakterienrasen ist für die Tier- und Pflanzenwelt im Aquarium ungefährlich.

Vor allem leichtere Moorwurzeln neigen anfangs teilweise zu starken Aufrieb, Abhilfe schafft hier 1-2 Wöchiges Vorwässern in einem Behälter oder das Beschweren mit Steinen. In Ausnahmefällen kann es sogar bis zu 3 Wochen dauern bis die Wurzel sich vollständig mit Wasser vollgesaugt hat, das sie selbstständig untergeht. Hier ist Geduld gefragt!

Wurzeln geben Huminsäuren ab! Dies hat zur Folge das sich das Wasser vor allen in den ersten Monaten bräunlich färbt. Das Bernsteinfarbene Wasser schadet den Tieren jedoch nicht! Es senkt leicht den PH-Wert und macht das Wasser etwas weicher, was vielen Aquarienbewohner die aus weichem Wasser stammen zugute kommt. Viele Aquarianer schwören auf den Einsatz von vielen Wurzeln bei zu hartem Wasser, um neben der Gesundheit für die Tiere auch das Pflanzenwachstum anzukurbeln.

Wer glasklares Wasser bevorzugt kann der bräunlichen Verfärbung des Wassers mit Wasserwechsel entgegenwirken. Eine Alternative ist die braune Farbe mit einem Filtermaterial herauszufiltern. Hierfür hat sich Seachem Purigen schon ein vielfaches bewährt.

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Für kristallklares Wasser selbst bei Einsatz von vielen Wurzelhölzern im Aquarium.


Steine

Steine dienen im Aquarium als Unterschlupf für Fische und Wirbellose und bieten oft einen schönen Kontrast zu den Pflanzen. Mit Steinen kann man verschiedene Bereiche im Aquarium voneinander Abgrenzen und Strukturen schaffen. Einige Fische wie Cichliden aus dem Malawisee-, Tanganjikasee oder aus dem Victoriasee zählen zu den Felsenbewohnern. Für diese Fische eignet sich Lochgestein am besten.

Für andere frei schwimmenden Fischarten und Garnelen spielen Steine und Felsenaufbauten für ihre Ernährung eine wichtige Rolle, da Steine teilweise mit Aufwuchs besiedelt wird, die von ihnen gern als Futter angenommen werden. Zu den Aufwuchsfressern zählt man unter andern Hexenwelse, die Mbuna-Cichlide, Gundeln und Schmerlen.

Wichtige Steinarten für das Aquarium

  • Loch und Riffgestein – heller und leicht kalkhaltiger Stein der das Aquariumwasser aufhärten kann. Diese sind mit einem Besatz mit Weichwasserfischen wie Neonsalmlern, abzuraten. Daher werden sie überwiegend für die Pflege von Buntbarschen verwendet. Aufgrund ihrer rauen Struktur werden diese schnell von Algen besiedelt. Die Entfernung von Algen ist bei dieser Gesteinsart schwierig. Dennoch bieten sie Felsenbewohnern einen artgerechten und Habitat ähnlichen Lebensraum.
  • Schiefer – Die meisten Fische bevorzugen eine dunkle Aquarium Dekoration. Der glatte Schiefer kann ihnen dieses Bedürfnis in voller Hinsicht erfüllen. Er bietet eine eindrucksvolle Atmosphäre und schafft farbliche Kontraste zwischen dem Bodengrund und den Pflanzen. Bei der Verwendung von Schiefer sollte darauf geachtet werden das er keine scharfen Kannten aufweist, an dem die Fische sich verletzen könnten. Mit Schiefer lässt sich das Aquarium gut Strukturieren und Terrassenförmige Ebenen schaffen. Viele Aquarianer nutzen Schiefer um Versteck- und Brutmöglichkeiten für Welse zu schaffen. An Schiefer lassen sich hervorragend Aufsitzerpflanzen wie Javafarn aber auch Moose festbinden. Oft wird er auch als Grundplatte für Bonsai-Wurzeln verwendet.
  • Pagodenstein – Hierbei handelt es sich um eine Gesteinsart die mit weißen und rötlichen Schichten angeordnet ist. Diese sorgen für ein besonders warmes Ambiente im Aquarium. Die Pagodensteine sind in der Aquaristik aufgrund ihrer rötlichen Farbe und dem Fakt das sie keine Salze an das Aquariumwasser abgeben sehr beliebt. Die rötliche Farbe stammt von eisenhaltigen Gesteinselementen. Daher sollten sie nicht verwendet werden, wenn das Ausgangswasser, mit dem das Aquarium befüllt wird bereits stark Eisenhaltig ist. Aufgrund seiner Herkunft werden diese Steine auch gerne für Südamerika Themenbecken verwendet.
  • Lavastein – Lavastein ist wie bereits der Name verrät, vulkanischen Ursprungs. Die Oberfläche ist rau und das Gestein mit vielen Lufteinschlüssen versehen. Oftmals ist Lavastein dadurch leichter wie andere Aquariumsteine. Die raue Überfläche bietet wichtige Bakterien und Mikroorganismen eine ideale Besiedlungsoberfläche. Die strukturierte Oberfläche bietet aber auch genug halt für Moose die man zunächst mit Angelschnur anbindet bevor sie auf dem Stein selbst halt finden. Anders als Lochgestein ist der Lavastein wesentlich dunkler. Man findet sie in schwarzen, bräunlichen und rötlichen Farbtönen.
  • Polyresin – Hierbei handelt es sich um einen aus Kunstharz gegossenen Stein. Durch die künstliche Herstellung findet man im Handel perfekt gestaltete Steine, die man in der Natur kaum findet. Polyresin hat sich in der Aquaristik schon lange bewährt und gilt als ungefährlich. Mit diesem Harz lassen sich die bezauberndsten Landschaften, Höhlen, aber auch Dekorationen wie Flugzuge, Burgen, versunkene Schiffe, Totenköpfe etc. herstellen. Ob man sein Aquarium nur mit natürlichen Elementen oder auch Dekorationen aus Kunstharz* verwendet ist Ansichtssache und bleibt jeden selbst überlassen.
  • Feldsteine für das Aquarium selber Sammeln – Neben den Steinen aus dem Fachhandel kann man Steine für das Aquarium auch selber sammeln. Feldsteine und Flusskiesel haben die positive Eigenschaft das sie an abgerundet sind und keine Verletzungsgefahr für die Tiere darstellen.(ausgenommen Bruchsteine).
  • Feldsteine gut überprüfen – Dennoch ist bei Steinen aus der Natur Vorsicht geboten da sie Stoffe wie Öle, Schwermetalle oder Kalk ans Aquariumwasser abgeben können. Daher sollte man dies vorher prüfen bevor man sie ins Aquarium gibt. Um diese zu prüfen, reinigt man sie zunächst und befüllt einen Eimer oder anderen Behälter mit Wasser. Anschließend misst du die Wasserwerte und legst die Steine hinein. Nach ein paar Stunden oder besser Tagen, misst du die Wasserwerte erneut. Außerdem sollte geprüft werden, ob sich auf den Steinen ein schmieriger Belag abgesetzt hat. Dies ist ein Hinweis darauf das die gesammelten Steine Ölhaltig sind.
  • Der Säuretest – Ob die Steine kalkhaltig sind lässt sich schnell mit dem Säuretest feststellen. Dazu träufelst du einen Tropfen Essigessenz oder Salzsäure auf die Steine. Sollte die Stelle beginnen zu schäumen handelt es sich um einen kalkhaltigen Stein, der für das Aquarium ungeeignet ist.

Höhlen

Höhlen gehören mit Abstand zu den beliebtesten und meistverkauften Aquarium Dekorationen. Aquariumhöhlen gibt es in den verschiedenste Größen und Formen. So findet man Welshöhlen mit Front- sowie auch mit Seiteneingang. Bei vielen Höhlen wurde speziell auf die Bedürfnisse der verschiedensten Arten eingegangen und teilweise auch sehr lange geforscht welche Höhlen von welchem Fisch, Axolotl, welcher Garnele oder welchem Krebs am besten angenommen wurden.

Aquarium Höhlen gibt es in den verschiedensten Materialien zum Beispiel ganz klassisch aus modellierten und gebrannten Ton. Es eignen sich aber auch viele andere Materialien als Verwendung von Höhlen wie Kokusnuss-Hälften, Steine oder auch ganz neu im Trend die Rinde des Seemandelbaumes die gleichzeitig auch zur Wasseraufbereitung bei Garnelenzucht dient.

Warum die großen Preisunterschiede bei Aquarium Höhlen aus Keramik?

Wer sich bei ebay, Amazon oder seinen Händler des Vertrauens Welshöhlen* oder Garnelenröhren kaufen* und damit sein Aquarium einrichten möchte, wird sich sicherlich über die teilweise großen Preisunterschiede wundern. So wie bei vielen anderen Artikeln auch macht die Qualität den Unterschied zwischen den Preisen. Bei den sehr günstigen Angeboten handelt es sich oft um billigen Blähton, der sehr leicht ist und den man mit der bloßen Hand zerbrechen kann. Diese Welshöhlen haben zwar den Vorteil das sie optisch oft akkurat modelliert sind und jede Höhle durch die maschinelle Fertigung gleich aussieht. Jedoch halten diese auch nicht sehr lange und gehen oft schon bei der Lieferung kaputt.

Bei der gehobenen Preisklasse bestehen die Welshöhlen, Garnelentürme und Garnelenröhren oft aus Ton der per Hand verarbeitet und bei 1090 °C gebrannt wurden. Dies erfordert ein hohes Maß an handwerkliches Geschick und einen hohen Zeitaufwand bei der Fertigung. Als ehemaliger Aquaristik-Händler weiß ich das die handgefertigten Höhlen nicht annähernd so viel gekauft werden wie die günstigeren vom Fabrikband. Doch wer sich für Qualität entscheidet, der kauft seine Welshöhlen aus dickwandigen Material nur 1x im Leben. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Höhle von meinem ehemaligen Lieferanten Aqua-Keramik zu Bruch gegangen ist.


Die Aquarium Rückwand

Oft liegen hinter dem Aquarium Kabel von dem Filter, die Beleuchtung oder dem Heizstab und geben trotz schönster Aquarium Einrichtung, ein unschönes Bild ab. Abhilfe schafft hier eine Aquarium Rückwand. Diese gibt es in den verschiedensten Ausführungen Größen und Materialien, passend zu jeder Aquariumgröße und dem individuellen Geschmack des Aquarianers. Aquarium Rückwände bereichern das Ambiente des Aquariums. Die einzige Ausnahme wo man keine Rückwände verwendet sind reine Zuchtbecken sowie frei stehende Aquarien, die man als Raumteiler nutzt.

Für die Tiere selbst haben Rückwände keine Bewandtnis. Auch hier gibt es eine Ausnahme. Auf einer 3D-Strukturwand, die von innen befestigt wird, wachsen gerne Algen, die einigen Fischen und Wirbellosen als Nahrungsquelle dienen.

Die verschiedenen Arten von Aquarium Rückwänden

  • Hintergründe aus Folie – Dies ist die einfachste und am meisten verwendete Rückwandart. Diese ist schnell auf der Rückseite des Aquariums angebracht und zudem auch recht preiswert zu bekommen. Es gibt eine unzählige Auswahl an verschiedenen Farben und aufgedruckten Motiven. Hier ist wirklich für jeden Geschmack das richtige dabei, ganz egal, ob man eine einfarbige Folie oder vielleicht eine tolle Aquariumlandschaft mit Steinen, Pflanzen und einen blauen Himmel hinter seinem Aquarium einrichten möchte. Es gibt aber auch bizarre Aufdrucke mit Totenschädel, Schiffswracks aber Hintergründe mit der Landschaft von Bikini Botton, aus der Zeichentrickserie SpongeBob Schwammkopf.
  • Rückwände aus Farbe selbst streichen – Rückwände für das Aquarium lassen sich mit etwas handwerklichen Geschick, Farbe und einem Pinsel auch selbst gestalten. Dazu kann man Beispielsweise eine Folie, Pappe oder Holzlatte auf der Größe der Aquariumrückseite zuschneiden und sie ganz nach eigenen Vorstellungen bemalen. Wer sich ganz sicher ist und eine dauerhafte Lösung möchte, kann auch das Aquarienglas selbst mit einer Kunststoffwalze streichen. Dafür geeignete Farben und Lacke sind: Acryllacke, Fensterschmucklacke, Glasmalfarben für kleinteilige Motive, Plakatfarbe und Polyurethanlacke.
  • 3D-Rückwände – Die immer beliebter werdenden 3D oder Relief-Rückwände sind mittlerweile in vielen Aquarien vertreten. Meistens handelt es sich hierbei um originalgetreue Nachbildung von Naturmotiven wie Wurzeln und Steinen, die dem Aquarium eine sehr naturgetreue Optik verleihen. Diese Art von Rückwänden werden meist von Innen an der Rückscheibe des Aquariums mit Aquarium-Silikon verklebt. Aber auch die Seitenwände lassen sich mit dieser Naturgetreuen 3D-Optik verkleiden. Beim Verkleben muss zwingend darauf geachtet werden, das die Kanten mit Silikon versiegelt werden da sonst Jungfische zwischen Aquariumscheibe und Rückwand schwimmen und dort verenden könnten.

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